Satzung des Turnverein Wicker 1848 e.V.

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.

Der 1848 in Wicker gegründete Turnverein führt den Namen „Turnverein Wicker 1848 e.V.“ (Kurzform: TV Wicker).

2.

Der Sitz des Vereins ist 65439 Flörsheim am Main

3.

Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Hochheim/Main eingetragen.

4.

Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes in Hessen e.V.

5.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck

1.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.

3.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch Förderung der sportlichen Freizeitgestaltung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Förderung des Wettkampfsportes verwirklicht.

4.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

5.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

6.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3

Mitgliedschaft

1.

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

2.

Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

3.

Jedem der Mitglied werden will und der bereits Mitglied dieses oder eines anderen Sportvereins war, kann bei Nachweis die Mitgliedschaft angerechnet werden, wenn diese nicht länger als 24 Monate zurückliegt.

4.

Die Mitglieder sind nach folgenden Gruppen unterteilt:

 

a) Kinder von Geburt bis zum 14. Lebensjahr
b) Jugendliche vom 14. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr
c) Frauen und Männer ab vollendetem 18. Lebensjahr
d) Ehrenmitglieder

5.

Das Eintrittsjahr ist für spätere Ehrungen maßgebend.

6.

Bei 40-jähriger Ehrung sowie bei außerordentlichen Verdiensten im Verein kann das Mitglied zum Ehrenmitglied ernannt werden. Über die Auszeichnung entscheidet der Vorstand.

7.

Jedes Mitglied ist für das ihm anvertraute Vereinseigentum haftbar. Vereinseigentum kann nur mit Genehmigung des Vorstandes für andere Zwecke benutzt bzw. verliehen werden. Bei der Benutzung der Sportstätten ist die Hallenordnung zu beachten bzw. dem Hallenwart und den Übungsleitern Folge zu leisten.

8.

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluß aus dem Verein. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

9.

Der Austritt ist nur zum Jahresende durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand möglich, wobei eine Frist von 3 Monaten einzuhalten ist. Bei Wohnungswechsel nach außerhalb eines Umkreises von 20 km kann der Austritt unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen zum Quartalsende erfolgen. Die Mindestmitgliedschaft beträgt 1 Jahr.

10.

Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom Gesamtvorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

 

a) wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen
b) wegen Zahlungsrückstand mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens
d) wegen unehrenhafter Handlungen

 

Der Bescheid über den Ausschluß ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

11.

Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlischt jedes Recht gegenüber dem Verein. Das bei dem Ausgeschiedenen in Verwahrung befindliche Vereinseigentum ist unverzüglich an den geschäftsführenden Vorstand zurückzugeben.

§ 4

Maßregelungen

 

Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen des Gesamtvorstandes und der Abteilungen verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:

 

a) Verweis
b) angemessene Geldstrafe
c) zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins.
Der Bescheid über die Maßregelung ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

§ 5

Beiträge

1.

Das Beitragsaufkommen der Mitglieder muß die wirtschaftliche Existenz des Vereins in Gegenwart und Zukunft sicherstellen.

2.

Der monatliche Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden jährlich von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, die Beiträge in Anlehnung an die Rentenbemessungsgrundlage anzupassen, die die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates bis zum 31. Dezember jeden Jahres gemäß § 33 Absatz 1 und § 32 Absatz 2 des Angestellten-Versicherungsgesetzes festsetzt. Der resultierende Jahresbeitrag ist auf volle Euro (€) aufzurunden.

3.

Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen werden im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu bei Eintritt in den Verein zu verpflichten, ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen sowie für eine ausreichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen. Wir ziehen den Mitgliedsbeitrag unter Angabe unserer Gläubiger-ID DE11TVW00000785568 und der Mandatsreferenz (interne Vereins-Mitgliedsnummer) halbjährlich - zum 31. März und 30. September - ein. Fällt dieser nicht auf einen Bankarbeitstag, erfolgt der Einzug am unmittelbar darauf folgenden Bankarbeitstag.

§ 6

Stimmrecht und Wählbarkeit

1.

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr.

2.

Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitglieder-versammlung, den Abteilungsversammlungen und der Jugend-versammlung als Gäste jederzeit teilnehmen.

3.

Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

4.

Gewählt werden können alle volljährigen und vollgeschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

§ 7

Vereinsorgane

 

Organe des Vereins sind:

 

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 8

Mitgliederversammlung

1.

Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

2.

Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in jedem Jahr statt.

3.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

 

a) der Vorstand beschließt oder
b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantragt hat.

4.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Gesamt-vorstand. Sie geschieht in Form einer Veröffentlichung in den Amtlichen Nachrichten bzw. durch Boten. Zwischen dem Tage der Veröffentlichung der Einberufung (Einladung) und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens 14 Tage liegen.
In den Vereinsaushängekästen soll auf die Mitgliederversammlung jeweils besonders hingewiesen werden.

5.

Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muß folgende Punkte enthalten:

 

a) Bericht des Vorstandes
b) Geschäftsbericht
c) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
d) Entlastung des Vorstandes
e) Wahlen, soweit diese erforderlich sind
f) Beschlußfassung über vorliegende Anträge
g) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und außerordentliche Beiträge

6.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

7.

Die Mitgliederversammlung und sonstige Versammlungen des Vereins werden vom Vorsitzenden (nachfolgend Versammlungsleiter genannt) eröffnet, geleitet und geschlossen.

8.

Dem Versammlungsleiter stehen alle zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlichen Befugnisse zu. Ist die ordnungsgemäße Durchführung der Versammlung gefährdet, kann er insbesondere das Wort entziehen, Ausschlüsse von Einzelmitgliedern auf Zeit oder für die ganze Versammlungszeit, Unterbrechung oder Aufhebung der Versammlung anordnen. Über Einsprüche, die unmittelbar ohne Begründung vorzubringen sind, entscheidet die Versammlung mit einfacher Mehrheit ohne Aussprache.

9.

Nach Eröffnung prüft der Versammlungsleiter die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung, die Anwesenheitsliste, die Stimmberechtigung und gibt die Tagesordnung bekannt. Die Prüfungen können delegiert werden. Über Einsprüche gegen die Tagesordnung oder Änderungsanträge entscheidet die Versammlung ohne Debatte mit einfacher Mehrheit.

10.

Die einzelnen Tagesordnungspunkte kommen in der festgesetzten Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung.

11.

Das Wort zur Aussprache erteilt der Versammlungsleiter. Die Worterteilung erfolgt in der Reihenfolge der Rednerliste.

12.

Teilnehmer einer Versammlung müssen den Versammlungsraum verlassen, wenn Tagesordnungspunkte behandelt werden, die sie in materieller Hinsicht persönlich betreffen.

13.

Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimm-berechtigten Mitglieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag. Jede Abstimmung erfolgt durch offene Wahl. In besonderen Fällen oder auf Antrag erfolgt die Abstimmung geheim. Bei Vorstandswahlen folgende Regelung: Bei einem Kandidat offene Wahl, bei 2 oder mehr Kandidaten geheime Wahl. Satzungsänderungen können nur mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

14.

Anträge können gestellt werden:

 

a) von den Mitgliedern
b) vom Vorstand

15.

Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Das kann dadurch geschehen, daß die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt, daß der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur dann als Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wurde.

16.

Vor Wahlen ist ein Wahlausschuß mit mindestens drei Mitgliedern zu bestellen, der die Aufgabe hat, die abgegebenen Stimmen zu zählen und zu kontrollieren.

17.

Der Wahlausschuss hat einen Wahlleiter zu bestimmen, der während des Wahlgangs die Rechte und Pflichten eines Versammlungsleiters hat.

18.

Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie im Falle einer Wahl das Amt annehmen.

19.

Das Wahlergebnis ist durch den Wahlausschuß festzustellen, dem Versammlungsleiter bekannt zugeben und seine Gültigkeit ausdrücklich für das Protokoll schriftlich zu bestätigen.

§ 9

Vorstand

1.

Der Vorstand arbeitet

 

a) als geschäftsführender Vorstand:
bestehend aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Geschäftsführer.
b) als Gesamtvorstand:
bestehend aus dem geschäftsführenden Vorstand, den Abteilungsleitern und den Ressortleitern.

2.

Vorstand im Sinne § 26 BGB ist der geschäftsführende Vorstand, bestehend aus dem

 

1. Vorsitzenden
2. Vorsitzenden
1. Schatzmeister
1. Geschäftsführer

 

Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.
Im Innenverhältnis des Vereins darf der stellvertretende Vorsitzende seine Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden ausüben.

3.

Der Gesamtvorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden von dem Vorsitzenden geleitet. Er tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei Vorstandsmitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

4.

Zu den Aufgaben des Gesamtvorstandes gehören:

 

a) die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
b) die Bewilligung von Ausgaben
c) Aufnahme, Ausschluß und Bestrafung von Mitgliedern.

5.

Der geschäftsführende Vorstand ist für Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem Aufgaben, deren Behandlung durch den Gesamtvorstand nicht notwendig ist.
Der Gesamtvorstand ist über die Tätigkeiten des geschäftsführenden Vorstandes laufend zu informieren.

6.

Der geschäftsführende Vorstand hat das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen und Ausschüsse beratend teilzunehmen.

7.

Der Gesamtvorstand kann bei Bedarf auch für sonstige Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Gesamtvorstand berufen werden.

8.

Die Sitzungen der Ausschüsse erfolgen nach Bedarf und werden durch den Ausschußvorsitzenden einberufen.

§ 10

Abteilungen

1.

Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen, oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluß des Gesamtvorstandes gegründet.

2.

Die Abteilung wird durch Abteilungsleiter, seinen Stellvertreter, Jugendwart und Mitarbeiter, denen feste Aufgaben übertragen werden, geleitet. Versammlungen werden nach Bedarf einberufen.

3.

Die Abteilungen sind im Bedarfsfalle berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungs- und Aufnahmebeitrag zu erheben. Die sich aus der Erhebung von Sonderbeiträgen ergebende Kassenführung kann jederzeit vom Schatzmeister des Vereins geprüft werden. Die Erhebung eines Sonderbeitrages bedarf der vorherigen Zustimmung des Gesamtvorstandes.

§ 11

Protokollierung der Beschlüsse

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung des Vorstandes sowie der Jugend- und Abteilungsversammlungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist. Protokollführer der Mitgliederversammlung ist der Geschäftsführer bzw. der Stellvertreter.

§ 12

Wahlen

 

Die Mitglieder des gesamten Vorstandes werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie bleiben solange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.

§ 13

Finanzen

1.

Der Schatzmeister verwaltet die zentrale Kassen- und Buchungsstelle. Zahlungen werden vom Schatzmeister nur geleistet, wenn sie ordnungsgemäß angewiesen sind. Der Schatzmeister überwacht die sich aus der Erhebung von Sonderbeiträgen ergebende selbständige Kassenführung der Abteilungen.

2.

Der Zahlungsverkehr ist möglichst bargeldlos und grundsätzlich über das Bank- und Postscheckkonto des Vereins abzuwickeln. Über jede Einnahme und Ausgabe muß ein Kassenbeleg vorhanden sein. Belege müssen den Tag der Ausgabe, den Betrag und den Verwendungszweck enthalten. Die sachliche Berechtigung der Ausgaben ist durch Unterschrift zu bestätigen. Bei Gesamtabrechnungen ist auf dem Deckblatt die Zahl der Unterbelege zu vermerken.

3.

Die Kasse des Vereins sowie evtl. Kassen der Abteilungen werden in jedem Jahr durch den geschäftsführenden Vorstand sowie von Kassenprüfern, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden, geprüft. Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters.

§ 14

Auflösung des Vereins

1.

Solange noch 5 Mitglieder beisammen sind, kann der Verein nicht aufgelöst werden.

2.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Flörsheim am Main, die es bis zu zwei Jahren treuhänderisch für einen aufnahmeberechtigten Rechtsnachfolger zu verwalten hat. Aufnahmeberechtigter Rechtsnachfolger ist ein Verein, der die § 1 und § 2 dieser Satzung ausdrücklich anerkennt. Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist hat die Stadt Flörsheim am Main das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

3.

Die Aufbewahrungsfrist von zwei Jahren gilt nicht, wenn der Verein gewaltsam aufgelöst wird. Vielmehr ist in diesem Falle der Aufhebung des Vereins das Vereinsvermögen von der Stadt Flörsheim am Main solange zu verwalten, bis sich im Stadtteil Wicker wieder ein Turnverein gründen kann, dem dann das Vermögen von der Stadt Flörsheim am Main zu übergeben ist.

 

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am
21. März 2014 genehmigt und trat mit Wirkung vom 01. April 2014 in Kraft.